Neue Berufschancen für Sportbegeisterte

FAU startet mit DOSB berufsbegleitenden Bachelor

Machten die Kooperation zwischen DOSB und FAU für den berufsbegleitenden Studiengang offiziell: Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung, und Prof. Dr. Friedrich Paulsen, Vizepräsident für Lehre an der FAU.
Foto: FAU/ Sebastian Walter

Auf zu neuen Arbeitsfeldern: Mit dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Sportwissenschaft bietet die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in enger Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine attraktive Möglichkeit für im Sport Engagierte, ihr Wissen zu vertiefen und sich dadurch neue Tätigkeitsfelder im Sport zu erschließen. Die Zusammenarbeit mit dem DOSB hat die FAU nun offiziell mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. Im Wintersemester bilden sich die ersten Studierenden weiter.

Der neue Studiengang richtet sich speziell an Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie Vereinsmanagerinnen und Vereinsmanager, die mindestens über eine DOSB-Lizenz der Stufe B verfügen. Ausgehend von sportwissenschaftlichen Grundlagen liegen die Schwerpunkte während der neun Semester in den Bereichen „Bildung im organisierten Sport“ und „Bewegungsbezogenes betriebliches Gesundheitsmanagement“. Es wechseln sich hohe Anteile an Fernstudium – sei es für das Selbststudium, für E-Learning-Einheiten oder Praktika – mit wenigen Präsenzphasen ab. Pro Semester sind die Studierenden nur rund elf Tage an der FAU – auf diese Weise lassen sich Beruf und Studium leichter vereinbaren.

Die Absolventen profitieren von der Zusammenarbeit zwischen DOSB und FAU in vielfältiger Weise:

Die Möglichkeiten der gegenseitigen Anerkennung, der in den unterschiedlichen Bildungsorten Universität und Sportverband erworbenen Kompetenzen, soll kontinuierlich ausgebaut werden. Mittelfristig wollen die beiden Partner den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis intensivieren. So sollen beispielsweise Experten aus dem DOSB in die Lehre eingebunden werden.

Zum Auftakt begrüßten Prof. Dr. Klaus Pfeifer als Vertreter der  kollegialen Leitung des Instituts für Sportwissenschaft und Sport der FAU, und Prof. Dr. Ralf Sygusch, Studiengangsleiter des neuen Bachelors, als Gast Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung. Durch den Abend führte Studiengangskoordinatorin Dr. Britta Ufer. „Wir wollen Menschen, die durch die DOSB-Lizenzausbildung eine Qualifizierung erworben haben, die Möglichkeit eines Studiums eröffnen. Damit können sie eine grundständige sportwissenschaftliche Qualifikation erwerben“, betonte Gudrun Doll-Tepper. „Gleichzeitig wollen wir diese Kompetenzen, die in unseren Ausbildungen erworben werden, transparent und vergleichbar machen, so dass sie in der Gesellschaft mehr Anerkennung finden. Wir freuen uns sehr, dass wir die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg als Partner gewonnen haben, um dieses große Ziel gemeinsam verfolgen zu können.“ Prof. Dr. Friedrich Paulsen, FAU-Vizepräsident für Lehre, fügte hinzu: „Die FAU vertritt das Prinzip des lebenslangen Lernens und verfolgt das Ziel, durch den konsequenten Ausbau ihrer akademischen Weiterbildungsangebote Wissen in allen Lebensphasen zu vermitteln, zu vertiefen und auszubauen. Dass wir für diesen Zweck mit dem Dachverband des organisierten Sports in Deutschland zusammenarbeiten, unterstreicht diese Absicht.“

20.12.2016 , Institut für Sportwissenschaft und Sport, Gebberstraße 123b, 91058 Erlangen